NABU Kreisgruppe Wesel

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Newsletter der NABU Kreisgruppe Wesel

NABU Kreis Wesel Newsletter 03/2016
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TOP-NEWS

Hammerschwinger oder Froschküsserin?
Held(inn)en dringend gesucht!
 
Im Kreis Wesel blicken wir mit Stolz auf rund 6.500 NABU-Mitgliedschaften. Da in sehr vielen Fällen beide Partner und auch ganze Familien Mitglied sind, kommen wir locker auf an die 10.000 Menschen, die sich mit uns für den Schutz der Natur engagieren. Dafür erst einmal herzlichen Dank!
Vor Ort, in den Städten und Gemeinden des Kreises, haben wir allerdings ein Problem. Denn zählt man alle aktiven Mitglieder zusammen, die regelmäßig einen Teil ihrer Freizeit opfern, um an Amphibienschutzzäunen zu arbeiten, Obst zu ernten oder Pflanzungen anzulegen, kommen wir gerade mal auf einige Dutzend.
Dabei werden überall fleißige Hände gesucht – wenn es nicht gerade zwei linke sind. Hier muss ein Bauwagen im NABU-Blau neu gestrichen, dort ein Zaun um ein sensibles Habitat gesetzt werden. Im Winterhalbjahr warten die Weiden darauf, dass ihnen eine neue Frisur verpasst wird, im Spätsommer und Herbst geht es an die Ernte auf den Streuobstwiesen. Eine Schmetterlingswiese soll angelegt werden, die Nistkästen wollen gereinigt und gegebenenfalls durch neu zu bastelnde ersetzt sein. Und was ist mit dem neuen Storchennest, wenn nicht starke Hände helfen, den Mast aufzurichten?  Wie viele Dinge sind zu erledigen, wenn die NABU-Ortsgruppe einen Stand auf dem Frühlings-, Bauern- oder Weihnachtsmarkt plant? Übrigens: Erhalten Sie nicht viermal jährlich unser Magazin „Naturspiegel“? Haben Sie sich schon gefragt, wer ihn verpackt, zur Post bringt oder in den Briefkasten steckt? Genau: Es sind freiwillige Helfer. Held(inn)en eben.
Genau davon brauchen wir mehr. Sie sind ein Naturtalent im Marmeladekochen oder schwingen den Hammer wie Göttervater Thor? Perfekt! Mal ganz ehrlich: Muss man eigentlich gerade jetzt jeden  Abend am Fernseher vertrödeln, wenn nicht weit von uns Kröten, Frösche und Molche verzweifelt versuchen, die Straßen zu ihren Laichplätzen zu überqueren? Und wir uns nur bei der NABU-Ortsgruppe melden müssen, um mitzuhelfen, an den Fangzäunen die Behälter mit den Amphibien einzusammeln? Oder was hindert uns daran, uns in der kalten Jahreszeit ein wenig aufzuwärmen, indem wir die beim Kopfbaumschnitt anfallenden Äste zusammentragen?
Keine Angst: Sie müssen nicht unbedingt gleich nachmachen, was so manche NABU-Aktivisten tun: Jeden Tag oder zumindest einmal in der Woche raus in die Natur und malochen. Aber wie wäre es, wenn Sie wenigstens gelegentlich mit anpacken? Wir freuen uns auf jede Heldin und auf jeden Helden, die zu uns stoßen. Das Ehrenamt ist bekanntlich eine Ehre. Der Lohn besteht allein aus der Freude, etwas für die Tier- und Pflanzenwelt - und damit für uns Menschen - erreicht zu haben. Es wird übrigens nicht nur gearbeitet, sondern auch viel gelacht. Denn wie sagte doch schon Nietzsche: „Der Held ist heiter. Das entging bisher den Tragödiendichtern.“ Die Ansprechpartner vor Ort für Ihren Tatendrang finden Sie weiter unten in diesem Newsletter. Und: Lassen Sie sich nicht abwimmeln, wenn für die aktuelle Aktion schon genügend Hände bereit stehen – die nächste Aufgabe wartet bereits! Der NABU nennt das bekanntlich: „Wir sind, was wir tun.“
 
Alarm! Eine 38 Meter breite Erdgas-Schneise
soll durch den Kreis Wesel geschlagen werden
 
Das Unternehmen „Open Grid Europe“ aus Essen (ein Nachfolgeunternehmen von Ruhrgas) plant für 2019 den Bau einer gigantischen Erdgastrasse – und zwar mitten durch den Kreis Wesel. 2017 sollen die Planfeststellungsverfahren für das sogenannte Zeelink-Projekt beginnen, mit dem das Gas aus Deutschland und den Niederlanden durch Gas aus Russland, Norwegen und England abgelöst werden soll – obwohl Zweifel angebracht sind, ob nicht doch weiter das bestehende Gasnetz genutzt werden könnte. Nicht nur auf die Verbraucher – ältere Gasheizungen müssten gegebenenfalls ausgetauscht werden – kommt Ärger zu. Denn auch die Natur wird erheblich in Mitleidenschaft gezogen: Die Trasse für die Pipeline zieht sich 38 Meter breit (!) entweder von Kamp-Lintfort über Rheinberg, Voerde, Wesel und Hünxe oder an Moers und Dinslaken vorbei in Richtung Schermbeck. Dass dabei wertvolle Naturschutzgebiete betroffen sein werden, ist abzusehen. Der Betreiber hat bisher noch keine präzisen Pläne vorgelegt, sondern setzt vermutlich darauf, Grundstücke zu kaufen bzw. zu pachten, um im Genehmigungsverfahren alle vor vollendete Tatsachen zu stellen. Wir bleiben natürlich dran und informieren Sie, wenn wir mehr wissen.
 
Wir sind nicht gegen Windkraft - aber
wir halten uns gerne an Gesetze
 
Was ist der Grund, wenn der NABU gegen die Planung von Windrädern in für die Tierwelt sensiblen Bereichen – wie jetzt in der Dingdener Heide – protestiert und sich den Klageweg offenhält, obwohl er doch den Ausbau der alternativen Energien begrüßt? Leider werden Naturschutz-Belange – und nicht zuletzt auch das Wohlergehen der Menschen im Umkreis der Anlagen –  oft wirtschaftlichen Interessen geopfert und in politischen Mauscheleien erstickt. Wir als NABU müssen aber beispielsweise aktiv werden, wenn die Vorgaben der EU-Vogelschutzrichtlinie oder der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie in den Genehmigungsbescheiden unzureichend berücksichtigt sind, wenn Artenschutz- und gebietsschutzrechtliche Bestimmungen umgangen und Wissenslücken in der Artenerfassung einfach pro Windparkbau interpretiert werden. Oder um es anders auszudrücken: Wenn frech gegen Vorschriften und Gesetze verstoßen wird und damit beispielsweise die seltenen Uhus geschreddert werden.
Für den Bürger ist der Weg durch die Instanzen ohnehin steinig. Laut NRW-Umweltministerium findet nur in einem Siebtel der Genehmigungsverfahren eine Bürgerbeteiligung statt. Und wer als Betroffener nicht bereits während der Planung seine Einwände vorgebracht hat, hat ganz schlechte Karten. Bürgerinitiativen können ohnehin nicht gegen einen Windpark klagen.
Dem NABU – wie auch rund 50 anderen Naturschutz-Organisationen – steht jedoch das sogenannte Verbandsklagerecht zur Seite. Wir gehen allerdings nicht in allen Fällen und nur als letztes Mittel vor Gericht. Das hat mehrere Gründe. Zum einen setzen wir auf Verhandlungen, um die Windparks aus sensiblen Habitaten herauszuhalten. Zum anderen sind solche Verfahren sehr teuer – mehrere 10.000 Euro sind durchaus realistisch - denn die Gegenseite fährt die ausgefuchstesten Anwaltskanzleien der Republik auf. So hat eine dieser Wirtschaftskanzleien kürzlich vor Gericht die Auflagen für einen Windpark gekippt. An Hauptzugtagen des Kranichs und bei Wind und Nebel sollten nämlich eigentlich die Rotoren gestoppt und längs der Zugrichtung ausgerichtet werden. Die Richter ließen sich beeindrucken: Ohne präzise Angaben der Sichtweite und der Windstärke könne der Betreiber leider nicht klar erkennen, wann er abzuschalten habe. Deswegen sei die gesamte Auflage rechtswidrig...
Also sind die wenigen Klageverfahren des NABU irgendwie auch ein Kampf gegen Windmühlenflügel, in dem wir finanziell nur schwer gegen die Industrie bestehen können. In NRW wurde kürzlich sogar ein „Aktionsbündnis Artenschutz durch Erneuerbare – Diffamierung durch NABU stoppen“ gegründet, in dem sich 70 Windenergiegesellschaften gegen den NABU zusammengeschlossen haben. Dabei klagen alle Umweltorganisationen Deutschlands gemeinsam pro Jahr nur rund ein Dutzend Mal vor Gericht – und das angesichts von mehreren Hundert Planungsverfahren im gleichen Zeitraum. Um so mehr setzen wir darauf, die Öffentlichkeit zu sensibilisieren und klarzustellen, dass nicht jede Anlage zur umweltfreundlichen Energiegewinnung auch tatsächlich umweltfreundlich ist.
 
Leinenpflicht für Hunde im Wald und in
der freien Natur vom 01. April bis 15. Juli

Wir möchten daran erinnern, dass Hunde in Waldflächen und der freien Landschaft vom 01. April bis 15. Juli nur an der Leine geführt werden dürfen. In Naturschutzgebieten besteht für Hunde überdies eine ganzjährige Leinenpflicht. Während der Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit sind bodenbrütende Vögel und generell die Jungtiere freilebender Tierarten besonders durch stöbernde Hunde gefährdet. Insbesondere in Wiesen streunende Hunde sind oft die Ursache für das tödlichen Verlassen von Gelegen oder Jungtieren. Selbst die bloße Anwesenheit von Hunden kann die freilebenden Tiere beeinträchtigten: So ist allein schon der Geruch des Hundes für unsere heimischen Säugetiere das Alarmsignal für einen Todfeind, so knuffig Bello auch sein mag. Das beunruhigt sie nachhaltig bei der der Aufzucht und Pflege der Jungtiere. Auch wenn ein Hund den Tieren gar nicht nachstellt und sich nur wenig vom Weg entfernt, steht die Hundewitterung für längere Zeit in der Nähe der Kinderstuben von Hasen und Rehen. Wir bitten daher alle Hundehalter, die gesetzlichen Bestimmungen hinsichtlich des Leinenzwanges unbedingt zu beachten. Verstöße sind übrigens keine Kavaliersdelikte, sondern werden mit hohen Geldbuße geahndet - das kann mehrere Tausend Euro teuer werden! 
 
Da müssen Profis ran: NABU entdeckt
unsachgemäß beschnittene Weiden
 
Kürzlich entdeckte Peter Malzbender, Vorstandsvorsitzender des NABU Kreis Wesel, in Bislich-Vahnum ein Beispiel, wie es nicht gemacht werden sollte: Bei 24 schönen alten Kopfweiden war der Kopfbaumschnitt angefangen, aber nicht zu Ende gebracht worden. Zwar waren die dicken Äste gekappt, aber ihre teils meterlangen Stümpfe nicht mehr, wie es in der Fachsprache heißt, „geschneitelt“ – also dicht am Kopf abgeschnitten - worden. Außerdem lagerte das entfernte Holz noch in Haufen zu Füßen der Bäume. Da die Grünschnittfrist schon abgelaufen war, musste der Deichverband nun mit einer Sondergenehmigung der Unteren Landschaftsbehörde noch einmal ans Werk gehen.
 
44 Tage „Plastikfasten“: Es geht,
wenn es auch nicht immer einfach ist
 
Nicole Flöper aus der Redaktion „Naturschutz heute“ hat 44 Tage lang versucht, ohne Plastik auszukommen. Die Probleme fangen natürlich schon beim Einkaufen an. Konnte das „Plastikfasten“ also gut gehen, wenn selbst im Bioladen so manches in einer Kunststoffverpackung steckt? Lesen Sie selbst und zwar unter diesem Link.
 
Was Bienen lieben und
wie lange sich Igel einigeln
 
Die ersten Bienen und Hummeln fliegen schon – und auch die Pflanzzeit in den Gärten und auf den Balkonen rückt immer näher. Warum also nicht jetzt über eine bienenfreundliche Bepflanzung nachdenken? Hier gibt es Tipps:
Und außerdem wurde die NABU-Aktivistin Susanne Klostermann aus Xanten kürzlich vom Deutschlandfunk zum Thema naturnaher Garten befragt. Mehr dazu hier.
 
Infomaterial vom NABU NRW
mit Tipps und Veranstaltungen
 
Der NABU NRW bietet eine Reihe von aktuellen Info-Materialien an: Die Palette reicht von den Jahresberichten des NABU-Landesverbandes und der AG Wanderfalkenschutz über das regionale Veranstaltungsprogramm "Naturbegegnungen im Ruhrgebiet" für das 1. Halbjahr 2016 bis hin zur praktischen Anleitung zum Bau von Nistkästen und Nisthilfen oder Tipps für die Schwalbenhilfe. Bestellen können Sie per Mausklick auf dieser Seite.
 
 Termine
 
Steinkäuze werden in Xanten "verhört"
 
Freitag, 01.04.2016, 19:00 bis 21:00 Uhr
Am 01.04. findet wieder unsere Steinkauzexkursion bei jedem Wetter ab dem RVR NaturForum Bislicher Insel, Bislicher Insel 11, statt. Zuerst zeigen wir eine PowerPoint Präsentation über den Steinkauz, dann gibt es einen selbst gedrehten Film einer Steinkauzbrut - und wenn das Wetter mitspielt, gehen wir natürlich in die Natur, um Steinkäuze zu "verhören" - vielleicht verrät sich der "Täter" ja...  
Viele unsere Mitbürger sind immer wieder überrascht zu hören, dass zumindest im ländlichen Raum Steinkäuze zu finden sind. Einzelne Ortgruppen bieten Exkursionen an, um den Menschen diese kleine Eule näherzubringen. Und mit etwas Glück, kann man den kleinen Kauz in seiner typischen gedrungenen Körperhaltung sogar zu Gesicht bekommen. Gut ist es erfahrenen Experten an der Seite zu haben, die einem genau sagen können, wo man hinschauen muss. Der Steinkauz ist nicht leicht zu entdecken.Ab Ende März / Anfang April sind alle Steinkauzschützer unterwegs, um heraus zu finden, ob die bekannten Reviere auch von einem Steinkauz besetzt sind. Dem Kauz wird der Ruf eines anderen Steinkauzes vorgespielt und in den meisten Fällen antwortet der Revierinhaber.
Wozu nun dieser Aufwand? Etwa 75% der deutschlandweit auf 7.400 Paare geschätzten Steinkäuze leben in Nordrhein-Westfalen, und davon ein erheblicher Teil am Niederrhein. Allein im Kreis Wesel, so die Ergebnisse einer Untersuchung der Biologischen Station in Wesel, leben 10% aller in Deutschland vorkommenden Steinkäuze. Trotz aller Bemühungen steht der Steinkauz auf der roten Liste und ist in seinem Bestand stark gefährdet. Großflächige Verluste an typischen Steinkauzlebensräumen und der Einsatz von Pestiziden hat in den letzten Jahrzehnten zu einem dramatischen Bestandsrückgang geführt. Er braucht nämlich u. a. beweidete Flächen.
Der Steinkauz hat eine enge Bindung an unsere Landschaft am Niederrhein. Hier findet der Höhlenbrüter unter anderem in den alten Kopfbäumen und auf Streuobstwiesen natürliche Nistplätze und genügend Beutetiere. Der Höhlenreichtum von Kopf- und Obstbäumen ist Folge der regelmäßigen Schnittmaßnahmen, die vom NABU von Anfang November bis Ende Februar durchgeführt wurden. Hier greifen die Arbeiten der verschiedenen Gruppen nahtlos ineinander.
Unkostenbeitrag Erwachsene 5 Euro, Kinder frei. 
Kontakt: Gerd Böllerschen ,Telefon: 02801 705503, E-Mail: gerd.boellerschen@freenet.de
 
NABU-Bastelaktion auf dem
Bauernmarkt in Voerde-Spellen
 
Traditionsgemäß wird die NABU-Gruppe Voerde wieder auf dem gemütlichen Bauernmarkt in Spellen mit einer „Nistkästen-/Bastelaktion“ vertreten sein, diesmal am 1. April. Kinder, die Lust und Geschicklichkeit zum Basteln haben, können aus unseren vorbereiteten Bauteilen verschiedene Nistkästen bauen - für Meisen, Rotkehlchen und andere Vogelarten, aber auch für Fledermäuse und Insekten. Dabei werden wir gerne mit Werkzeug und Rat und Tat helfen und beraten. Außerdem stellen wir eine ganze Reihe verschiedener Nistkästen aus, z.B. für Wald- und Steinkauz, Turmfalke, Gartenbaumläufer, Zaunkönig, Sperlinge sowie verschiedene Meisen- und Fledermauskästen, Halbhöhlen und „Insektenhotels“. Es werden natürlich zu den üblichen Informationen über den NABU und unsere ehrenamtliche Arbeit wieder Waffeln gebacken aus der uralten Getreideart Einkorn – sehr lecker!
 
Infostand bei der Volksbank-Aktion
"Frühlingserwachen" in Voerde

Die Volksbank startet vom 4. – 15. April Aktionen zum Thema „Frühlingserwachen“. Die NABU-Gruppe Voerde wurde eingeladen, an einem Tag daran teilzunehmen und daher bauen wir am 13.04. in der Geschäftsstelle Voerde einen Informationsstand in der Volksbank-Filiale in der Bahnhofstraße 52 auf und stellen die Arbeiten der Gruppe vor. Wir werden dazu ein kleines Sortiment von Nistkästen für verschiedene heimische Vogelarten ausstellen, Kindern die Möglichkeit zum Bauen einfacher Nistkästen geben, über unsere Arbeit (Streuobstwiesen, Kopfbaumschnitt, Steinkauz-Pflege) berichten, das Anhören, Erkennen und Erlernen von Vogelstimmen anbieten, für Gespräche, Fragen und Tipps zur Verfügung stehen sowie Informationsmaterial über den NABU auslegen.

 

Bastelaktion mit den Kids
der Voerder Kita Steinstraße

Die NABU-Gruppe Voerde veranstaltet am 26.04. und 27.04. mit 27 Kindern der Kindertagesstätte Steinstraße, die demnächst eingeschult werden, eine Bastelaktion. Das Ziel soll sein, dass jedes der Kinder ein kleines „Insektenhotel“ aus vorbereiteten Bauteilen selbst anfertigt und mit nach Hause nehmen kann. Die Kinder sollen damit angeregt werden, die weiteren Aktivitäten zu beobachten – um eigene positive Naturerlebnisse zu erleben.

 
Nistkästen basteln für Kinder und
Nistkästen-Ausstellung in Voerde-Spellen
 
Freitag,01.04.2016, 14:00 bis 18:00 Uhr
An unserem NABU-Informationsstand auf dem beliebten Bauernmarkt in Voerde-Spellen wird Kindern wieder die Möglichkeit zum Basteln von verschiedenen Nistkästen geboten. Dazu haben wir Bausätze zum Basteln von Meisenkästen, Halbhöhlen, Fledermauskästen und kleinen „Insektenhotels“ vorbereitet. Beim Zusammenbau sind wir gerne mit Rat und Tat behilflich. Daneben findet eine Ausstellung statt, in der verschiedene Kästen-Typen, z.B. für unseren heimischen Steinkauz, für Waldkauz, Turmfalke, Gartenbaumläufer und andere bekannte Vogelarten, aber auch für Fledermäuse und Wildbienen vorgestellt werden. Fürs leibliche Wohl bieten wir besonders leckere, frische Waffeln aus dem Mehl einer uralten Getreideart an, dem Einkorn.
Kontakt: Günther Kalisch, Telefon: 02855 – 7784, E-Mail: Kalisch@NABU-Voerde.de
 
Vortrag über das Spannungsfeld
Niederrhein in Moers
 
Mittwoch, 13.04.2016, 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr, Nachbarschaftshaus des SCI, Annastr. 29a, 47441 Moers.
 Vortrag: Der Niederrhein im Spannungsfeld unterschiedlicher Nutzungsansprüche
Heiner Langhoff, stellvertretender Vorsitzender der Biologischen Station Wesel und bekannter Naturfotograf, referiert, wie Rheinverlegung, Auskiesung, Landwirtschaft und auch der Naturschutz unter einen Hut gebracht werden sollen. Das bedarf vieler gemeinsamer Gespräche und Kompromisse aller Beteiligter. Heiner Langhoff dokumentiert seine Ausführungen mit eindrucksvollen Bildern.
Info: Tim Hartmann, Telefon: 02845-27313, E-Mail: tim-hilde@gmx.de
 
BürgerWindTag in Moers
mit Infostand des NABU
 
09.April 2016, Moerser Windpark, Verbandsstraße, 47445 Moers
Nach einem Testlauf und nach 500 Stunden reibungslosem Probebetrieb sind jetzt die beiden Windräder in Moers-Repelen im Dauereinsatz. Am 09. April können die Bürger der Region zwischen 10.00 - 16.00 Uhr die Technik in Augenschein nehmen. Mehr als acht Millionen Kilowattstunden Ökostrom für rund 2400 Haushalte werden hier erzeugt. Der NABU Moers / Neukirchen-Vluyn ist auch mit einem Stand dabei und präsentiert seine Arbeit.
 
Klimawochen-Start in Dinslaken
mit Markt der Möglichkeiten
 
Samstag, 02.04.2016, 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr, am Museum Voswinckelshof, Elmar-Sierp-Platz 6 in 46535 Dinslaken.
Das ist der Startschuss für die KLIMAWOCHEN RUHR 2016 im Kreis Wesel: Nach der Eröffnung mit Vertretern der kreisangehörigen Kommunen wartet ein vielfältiges Programm für die ganze Familie: mit diversen Mitmachaktionen, Infoständen zu Klima- und Umweltschutz und aktuellen Modellprojekten. Fürs leibliche Wohl sorgt ein ökologisches Catering. Auch die NABU-Kreisgruppe Wesel ist mit einem Infostand vertreten. Schwerpunktthemen: Stieglitz, Vogel des Jahres 2016, Wildpflanzen und eine Mitmach-Aktion für Kinder
 
Von Fachleuten lernen: Obstbaumschnittkurs
auf dem Ratsbongert in Alpen
 
Samstag, 02.04.2016, 10:00 – 12:00 Uhr 
Treffpunkt: Gaststätte Zum Dahlacker, Dahlackerweg 30, 46519 Alpen.
Voranmeldung der Helfer unter 02802/80427 oder unter christian.chwallek@web.de erforderlich. Kostenlose Teilnahme, Spenden für die Alpener Obstwiesenprojekte werden gerne entgegen genommen.
 
NABU-Pflanzentauschbörse beim
Alpener Blumen- und Spargelfest
 
Sonntag, 24.04., 11:00 bis 17:00 Uhr, Rathausplatz, 46519 Alpen.
Dazu Dienstag, 05.04. beim Monatstreffen NABU Alpen um 19:30 Uhr: Wichtiger Vorbereitungstermin für die 1. NABU Pflanzentauschbörse (siehe unten)!!!
 
Biologische Station lädt ein zur
Wanderung durch die Dingdener Heide

Mittwoch,13.04.2016, ab18:00 Uhr
Die Dingdener Heide zählt zu den wichtigsten und wertvollsten Feuchtwiesenschutzgebieten in Nordrhein-Westfalen. Hier leben eine Reihe bedrohter Vogelarten wie beispielsweise der Große Brachvogel, der Kiebitz, das Schwarzkehlchen oder der Weißstorch. Daneben gedeihen hier seltene Pflanzen wie Fieberklee, Lungen-Enzian oder verschiedene Orchideenarten. Auf der Wanderung der Biologischen Station im Kreis Wesel e.V. werden wir einige davon kennen lernen und beobachten. Eine Anmeldung ist erforderlich unter Tel. 02 81 - 9 62 52 0 bzw. info@bskw.de
Leitung: Hans Glader, Kosten: Erwachsene: 5 Euro, Kinder bis 14 Jahre 2,50 Euro, Treffpunkt: Dingden, Parkplatz an der Akademie Klausenhof, Klausenhofstr. 100.

Die weiteren Termine der Biologischen Station, z. B. Vogelstimmenwanderung im Diersfordter Wald am 20.04., Zu Wasservögeln und Limikolen am 21.04. oder Faszination Vogelwelt auf der Bislicher Insel am 03.05. finden Sie hier.

Treffen der NABU-Ortsgruppe Alpen
 
Jeden ersten Dienstag im Monat um 19:30 Uhr in der Gaststätte Burgschänke, Burgstraße 32-34, Alpen. Kontakt: Christian Chwallek, Tel. 02802 - 80427 bzw. christian.chwallek@web.de
 
Treffen der NABU-Ortsgruppe Moers, Neukirchen-Vluyn 
 
Jeden Dienstag von März bis Oktober zwischen 15 und 17 Uhr im Naturschutzzentrum Tersteegenstraße Ecke Lintforter Straße in Neukirchen-Vluyn. Mehr auf http://www.nabu-moers-neukirchen-vluyn.de bzw. bei Franz Reuter, Tel. 02845 - 949660, E-Mail: f.reuter.vluyn@t-online.de
 
Treffen der NABU-Ortsgruppe Dinslaken
 
Jeden 2. Montag im Monat, 19:30 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus Bruch in der Wilhelminenstraße 1, Dinslaken. Infos: Wilfried Zehner, Tel. 02064-34447 bzw. w.zehner@web.de
 
Treffen der NABU-Ortsgruppe Hamminkeln
 
Jeden zweiten Donnerstag im Monat, 20:00 Uhr im Gasthaus Götz, Diersfordter Straße 17, Hamminkeln. Das jeweils in der Quartalsmitte liegende Treffen (also im Februar, Mai, August und November) findet in Dingden statt: Gasthaus Arping, Neustraße 1, Hamminkeln-Dingden. Kontakt: Matthias Bussen, Tel. 02852 - 968963 bzw. E-Mail bussen@NABU-Wesel.org
 
Treffen der NABU-Ortsgruppe Kamp-Lintfort
 
Projekte und Treffen auf Anfrage bei Otto Sartorius, Telefon  0 28 42 - 71 93 58, E.Mail: fam.sartorius@t-online.de
 
Treffen der NABU-Ortsgruppe Rheinberg 
 
Projekte und Treffen auf Anfrage bei Sylvia Oelinger, Telefon  02844 - 27 25, E-Mail: sylvia.oelinger@t-online.de
 
Treffen der NABU-Ortsgruppe Voerde
 
Im Dorfgemeinschaftshaus Götterswickerham, Dammstraße 50 a in Voerde jeden 1. Mittwoch um 19:30 Uhr. Kontakt: Günther Kalisch, Tel. 02855 - 7784. Weitere Infos: www.nabu-voerde.de
 
Treffen der NABU-Ortsgruppe Wesel
 
An jedem ersten Mittwoch im Monat jeweils um 19:30 Uhr in der Gaststätte „Zur Linde“, Wackenbrucher Straße 132 (nahe Bagelwäldchen), Wesel-Fusternberg. Kontakt: Frank Ulbrich, Tel. 0281 - 70927, E-Mail: kf.ulbrich@freenet.de
 
Treffen der NABU-Ortsgruppe Xanten
 
Jeden ersten Dienstag im Monat um 19:30 Uhr im Naturforum Bislicher Insel, Bislicher Insel 11, Xanten. Kontakt: Carsten Fröhlich, Tel. 02804 - 8264 bzw. sc-froehlich@t-online.de. Mehr Infos auf www.NABU-Xanten.de

Impressum:

Naturschutzbund Deutschland (NABU), Kreisgruppe Wesel e.V. , Freybergweg 9, 46483 Wesel

Telefon: 02 81 - 164 77 87, Homepage: www.NABU-Wesel.de, E-Mail: Info@NABU-Wesel.de

Vorsitzender: Peter Malzbender, V.i.S.d.P.: Rainer Rehbein

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