NABU Kreisgruppe Wesel

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Newsletter der NABU Kreisgruppe Wesel

 
NABU Kreis Wesel Newsletter 04/2016
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TOP-NEWS

Naturschutzprojekt Grav-Insel wird so groß wie Monaco

Das ist die beste Nachricht des Jahres für den NABU Kreis Wesel: Gemeinsam mit Frank Seibt, dem Eigentümer des Campingplatzes Grav-Insel, planen wir die Verwandlung des Vorlandbereiches Rheinwardt - also der Flächen zwischen Grav-Insel und Yachthafen - in ein Biotop und damit Rückzugsareal für bedrohte Pflanzen- und Tierarten. Mit einer Fläche von rund 240 Hektar wird das "Naturschutzprojekt Grav-Insel" größer als das Fürstentum Monaco sein. Seibt hat den Landwirten bereits die Pachtverträge gekündigt und wird nun in enger Zusammenarbeit mit dem NABU und den Umweltbehörden das Projekt entwickeln, das der NABU-Kreisvorsitzende Peter Malzbender bereits im Weseler Stadtentwicklungs-Ausschuss vorstellte. Erste Presseberichte dazu lesen Sie hier und hier sowie demnächst mehr auf unseren Internetseiten!

Neubau der B8 mit Naturschutz unvereinbar

Die NABU-Kreisgruppe Wesel lehnt die vorgelegte Trassenführung der B8 als mit dem Natur- und Umweltschutz nicht vereinbar ab, denn sie würde Natur und Landschaft nachhaltig und irreparabel schädigen. Insbesondere sind hier das NSG Mommniederung, aber auch der Wohnungswald und mehrere LSG-Flächen betroffen sowie der fast durchweg bewaldete Bahnkörper der Werks-/Hochbahn, der in weiten Teilen Biotopkatasterfläche ist. Außerdem Biotope in Lippedorf. Viele dieser Schutzgebiete werden durch den Trassenverlauf zerschnitten, was zu einer nachhaltigen Unterbrechung des Biotopverbundes zwischen den Lebensräumen führen würde. Einen Bericht der WAZ dazu lesen Sie hier. Mehr dazu demnächst auf unserer Internetseite.

NRW: 80% der Insekten ausgestorben

Allein in Nordrhein-Westfalen ist in den vergangenen 15 Jahren die Biomasse der Fluginsekten um bis zu 80 Prozent zurückgegangen. Da könnte man sich im ersten Moment doch freuen: Weniger Mücken, die nachts nerven, kaum noch Wespen, die einem das Grillfest vermiesen und Autoscheiben müssen ebenfalls weniger gereinigt werden. Wie immer ist das Problem jedoch vielschichtiger. Es geht um den Zusammenbruch von Nahrungsketten: Womit sollen unsere heimischen Vögel ihre Jungen aufziehen, was fressen Fledermäuse und Igel, wenn die Insekten fehlen? Vier von fünf Wildpflanzen sowie rund 150 Arten heimischer Nutzpflanzen sind von der Bestäbung durch Insekten abhängig. Setzt sich der Rückgang fort, verschwinden nicht nur Äpfel, Birnen und Nüsse, denn über 30 % der gesamten menschlichen Nahrung stammt zum Beispiel von bienenbestäubten Pflanzen. Mehr dazu hier. 

Naturarena Wesel öffnet am 1. Mai

Am  Sonntag, den 1. Mai 2016, ist zum ersten Mal in diesem Jahr wieder die Naturarena von 11.00 bis 17.00 Uhr in Wesel-Bislich geöffnet. Dazu laden der NABU und der Naturgarten e.V. Naturinteressierte herzlich ein. Neu sind ein Baumartenregal mit bisher 15 Stammabschnitten heimischer Baumarten sowie ein Minzbeet im Kräutergarten mit zehn unterschiedlichen Sorten. Außerdem zeigen wir die Bedeutung von Totholz in der Natur und wie ein Käfergarten entstehen kann. Um 12:00 und 15:00 Uhr hat NABU-Kreisvorsitzender Peter Malzbender bei seinen Brutvogelführungen das Wort. Es können auch Pflanzen und Samen heimischer Wildpflanzen erworben werden. Natürlich sorgen wir mit Getränken, Kaffee und Kuchen für das Wohl unserer Gäste. Die Adresse der Naturarena: Auf dem Mars (Ecke Bislicher Straße), 46487 Wesel-Bislich. Mehr dazu hier und hier.

AKTIONEN

Langeweile zu Pfingsten? Vögel zählen!

Die größte bundesweite wissenschaftliche Mitmachaktion 2016 geht in die nächste Runde. Nach der "Stunde der Wintervögel" findet zu Pfingsten vom 13. bis 15. Mai die "Stunde der Gartenvögel" statt. Ob im Garten, vom Balkon aus oder im benachbarten Park: Man muss kein Vogelexperte sein, um - gegebenenfalls mit Hilfe unserer Infomaterialien - zu zählen, wie viel Spatzen, Rotkehlchen, Meisen oder Amseln sich gerade vor einem tummeln. Wie die Aktion funktioniert, wie man die Tiere unterscheidet und wie man an den Auswertungsbogen kommt - etwa im Internet oder in der NABU-Geschäftsstelle Wesel - das alles können Sie hier nachlesen.

Aktion "Bunte Meter für Deutschland"

Machen Sie mit bei unserer NABU-Aktion „Bunte Meter für Deutschland“: Pflanzen Sie Wildblumenstreifen oder retten Sie Brachflächen vor der Bebauung und werden damit zum "Meterhelden". Es gibt natürlich auch wieder viele schöne Preise zu gewinnen! Alle Informationen zu der bundesweiten Aktion stehen hier.

Jetzt an Mauersegler untervermieten

Pünktlich wie die Maurer? Nein: Pünktlich wie die Mauersegler, sollte es heißen. Gerade kommen sie nach Ihrer langen Reise aus den Überwinterungsgebieten südlich der Sahara wieder bei uns an. Mehr dazu hier. Eine Anleitung für den einfachen Bau einer Nisthilfe, in der die rasanten Flieger als Untermieter einziehen können, finden Sie hingegen hier.

Den sauberen Diesel gibt es gar nicht

Die aktuellen Abgas-Messungen bei Pkw zeigen: den sauberen Diesel gibt es nicht. 56 von 58 Fahrzeugen überschreiten die vorgeschriebenen Grenzwerte. Von der Autoindustrie fordert der NABU die Nachrüstung der Fahrzeuge mit moderner Abgastechnik, von der Bundesregierung konsequenteres Handeln. Mehr dazu hier.

Immer erst nach den Igeln schauen...

Gartenbesitzer sind in diesen Tagen eifrig beim Frühjahrsputz: Das zu hohe Gras wird gemäht und die Laubhaufen aus dem Herbst entsorgt. Unsere NABU-Igel-Expertin Norma Heldens warnt jedoch davor, das unachtsam zu tun, denn die Igel schlummern gerade dort tagsüber gerne und sind in Gefahr, durch den Tatendrang des Gärtners ums Leben zu kommen. Deshalb sind Behutsamkeit und genaues Hinschauen angesagt. Außerdem rät sie vom Einsatz von Schneckenkorn ab, denn auch dieses Mittel kann Igel töten. Mehr dazu hier.

Finger weg von den Eulenbabys!

Derzeit sieht man sie auf dem Waldboden herumstolpern oder im Gebüsch kraxeln: die Jungvögel der Eulen und Käuze. So putzig und unbeholfen sie auch aussehen, hilf- und elternlos sind sie keinesfalls. Deshalb warnt der NABU eindringlich davor, die Tiere einzufangen, weil man sie für zu früh aus dem Nest gefallen hält. Die Eulenmamas und Papakäuze haben ihren Nachwuchs genau im Blick - und wer hier wohlmeinend eingreift, bringt das Leben der "Ästlinge" in Gefahr. Mehr dazu hier.

Auch im eigenen  Garten: Gift vermeiden!

Zum vermeintlichen Schutz der Pflanzen werden in Deutschlands Gärten Pestizide gespritzt, was das Zeug hält - auf Kosten des Grundwassers, der Artenvielfalt und der Gesundheit von Tier und Mensch. Chemisch-synthetische Präparate gelangen in der Regel in die Nahrungskette und führen zur Vergiftung von Jungvögeln oder gesundheitlichen Schäden bei den Altvögeln. Besonders bei Vögeln am Ende der Nahrungskette - wie Greifvögel, Eulen sowie die Fisch fressenden Arten - reichern sich Gifte im Körperfett an, die zu Krankheiten, verminderter Fortpflanzungsfähigkeit und schließlich sogar zum Tod führen können. Betroffen vom Gifteinsatz sind überdies Fledermäuse und Igel. Zudem gelangen Pestizide wie Glyphosat ins Grundwasser und werden über das Trinkwasser auch vom Menschen aufgenommen. Im Ökogarten hingegen schießt man nicht mit Kanonen auf Spatzen, chemisch-synthetische Pflanzenbehandlungsmittel sind grundsätzlich tabu. Statt auf Gift setzen Biogärtner auf Pflanzenextrakte und natürliche Schädlingsfeinde. Durch den Einkauf von Produkten aus biologischer Landwirtschaft sowie durch biologischen Pflanzenschutz kann man aktiv Tiere und Menschen schützen, indem die Belastung reduziert wird. Mehr Informationen dazu hier und hier.

TERMINE

Die aktuellen Termine der Biologischen Station Wesel - u.a. mit einem Besuch bei den Laubfröschen in der Dingdener Heide oder einer Wanderung zur faszinierenden Vogelwelt der Bislicher Insel - finden Sie hier.

TREFFEN DER NABU-ORTSGRUPPEN

Alpen: Jeden ersten Dienstag im Monat um 19:30 Uhr in der Gaststätte Burgschänke, Burgstraße 32-34, Alpen. Kontakt: Christian Chwallek, Tel. 02802 - 80427 bzw. christian.chwallek@web.de

Dinslaken: Jeden 2. Montag im Monat, 19:30 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus Bruch in der Wilhelminenstraße 1, Dinslaken. Infos: Wilfried Zehner, Tel. 02064-34447 bzw. w.zehner@web.de

Hamminkeln: Jeden zweiten Donnerstag im Monat, 20:00 Uhr im Gasthaus Götz, Diersfordter Straße 17, Hamminkeln. Das jeweils in der Quartalsmitte liegende Treffen (also im Februar, Mai, August und November) findet in Dingden statt: Gasthaus Arping, Neustraße 1, Hamminkeln-Dingden. Kontakt: Matthias Bussen, Tel. 02852 - 968963 bzw. E-Mail bussen@NABU-Wesel.org 

Kamp-Lintfort: Projekte und Treffen auf Anfrage bei Otto Sartorius, Telefon  0 28 42 - 71 93 58, E.Mail: fam.sartorius@t-online.de

Moers, Neukirchen-Vluyn: Jeden Dienstag von März bis Oktober zwischen 15 und 17 Uhr im Naturschutzzentrum Tersteegenstraße Ecke Lintforter Straße in Neukirchen-Vluyn. Mehr auf http://www.nabu-moers-neukirchen-vluyn.de bzw. bei Franz Reuter, Tel. 02845 - 949660, E-Mail: f.reuter.vluyn@t-online.de

Rheinberg: Projekte und Treffen auf Anfrage bei Sylvia Oelinger, Telefon  02844 - 27 25, E-Mail: sylvia.oelinger@t-online.de

Voerde: Im Dorfgemeinschaftshaus Götterswickerham, Dammstraße 50 a in Voerde jeden 1. Mittwoch um 19:30 Uhr. Kontakt: Günther Kalisch, Tel. 02855 - 7784. Weitere Infos: www.nabu-voerde.de

Wesel: An jedem ersten Mittwoch im Monat jeweils um 19:30 Uhr in der Gaststätte „Zur Linde“, Wackenbrucher Straße 132 (nahe Bagelwäldchen), Wesel-Fusternberg. Kontakt: Frank Ulbrich, Tel. 0281 - 70927, E-Mail: kf.ulbrich@freenet.de

Xanten: Jeden ersten Dienstag im Monat um 19:30 Uhr im Naturforum Bislicher Insel, Bislicher Insel 11, Xanten. Kontakt: Carsten Fröhlich, Tel. 02804 - 8264 bzw. sc-froehlich@t-online.de. Mehr Infos auf www.NABU-Xanten.de

IMPRESSUM

Naturschutzbund Deutschland (NABU), Kreisgruppe Wesel e.V. , Freybergweg 9, 46483 WeselTelefon: 02 81 - 164 77 87, Homepage: www.NABU-Wesel.de, E-Mail: Info@NABU-Wesel.deVorsitzender: Peter Malzbender, V.i.S.d.P.: Rainer Rehbein

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