NABU Kreisgruppe Wesel

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Newsletter der NABU Kreisgruppe Wesel

NABU Kreis Wesel Newsletter 10/2016

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TOP-NEWS

Mitgliederversammlung am 28.01.2017

Hiermit laden wir zur ordentlichen Mitgliederversammlung der NABU Kreisgruppe Wesel am Samstag, den 28.1.2017, um 16:00 Uhr im Naturschutzzentrum Wesel, Freybergweg 9 in Wesel, ein. Die Tagesordnung: TOP 1: Begrüßung, TOP 2: Genehmigung der Tagesordnung, TOP 3: Rechenschaftsbericht des Vorstandes, TOP 4: Finanzbericht, TOP 5: Bericht der Kassenprüfer, TOP 6: Aussprache über die Berichte, TOP 7: Entlastung des Vorstandes, TOP 8: Anträge der Mitglieder, TOP 9: Wahl der Delegierten zur Landesvertreterversammlung 2017, TOP 9: Verschiedenes. Anträge zur Tagesordnung sind bitte bis spätestens 14. Januar 2017 schriftlich an die NABU-Geschäftsstelle in Wesel zu richten.

Neue Kindergruppe in Hamminkeln

Eine neue Gruppe für Kinder im Alter von sechs bis acht Jahren gibt es nun bei der Naturschutzjugend Hamminkeln. Sabine Balnus und Johannes Kleinherbers laden jede Woche freitags in die Gruppenräume der NAJU in der Scheune Hellefisch zum Treffen ein. Mehr dazu auf unserer Internetseite hier. Derzeit finden bei uns die Kurse zur Ausbildung weiterer Kindergruppen-Leiter statt, so dass wir hoffentlich im Frühjahr weitere Neugründungen in diesem zentralen Bereich unserer Kinder- und Jugendarbeit vermelden können.

Den Igeln helfen, aber wie?

Täglich rufen jetzt besorgte Naturfreunde in der NABU Geschäftsstelle Wesel an. Überall im Kreis werden Igel gefunden, die hilfsbedürftig erscheinen. Was ist zu tun? Warum benötigt ein Igel, der noch unter 300 Gramm wiegt, unsere Hilfe? Manchmal ist es ganz einfach, dafür zu sorgen, dass die süßen Stacheltiere gut in den Winterschlaf kommen. Norma Heldens ist unsere Expertin, die Auskünfte und praktische Hilfestellungen geben kann. Sie weiß genau, was den kleinen Stacheltieren jetzt gut tut. Hier finden Sie ihre Tipps und die Kontaktdaten.

Vögel retten im eigenen Garten

In Europa hat die Zahl der Vögel in 30 Jahren um 420 Millionen abgenommen - kein Wunder, da Insektizide sämtliche Insektenpopulationen drastisch minimiert haben, fast flächendeckend Monokulturen in der Landwirtschaft entstanden sind und gleichzeitig die natürlichen Lebensräume vieler Vögel wie etwa Hecken, Kleingewässer und wildpflanzenreiche Wegränder ökologischen Wüsten Platz machen mussten. Wussten Sie beispielsweise, dass in Deutschland die Ernten von rund einem Drittel der Anbauflächen für Mais - aktuell über 2,5 Millionen Hektar - in Biogasanlagen wandern, deren Zahl seit 1995 um fast das Vierzigfache gewachsen ist? Und der Rest dient vor allem der Fütterung in der Massentierhaltung. Auf der aktuellen Roten Liste der Brutvögel Deutschlands 2016 jedenfalls sind drei Viertel der Offenlandarten als gefährdet eingestuft, einschließlich der Vorwarnliste sind es sogar 87 Prozent. Arten wie die Haubenlerche oder die Bekassine stehen kurz vor dem Aussterben. Mehr zur Roten Liste finden Sie auf den NABU-Seiten hier und hier. Die Tiere, die vor allem der Agrarindustrie - und damit unter anderem unserem unseligen Hang zu möglichst billigen Nahrungsmitteln - zum Opfer fallen, können Sie mit Einzelaktionen nicht retten. Aber falls Sie einen Garten haben: Hier sind die NABU-Tipps, um Vögeln und vielen weiteren Tieren einen attraktiven Lebensraum zu schaffen. Der Gartenrotschwanz etwa könnte es mit Ihrer Hilfe schaffen, dem Artentod noch einmal von der Sense zu springen.

Reportage über die Schneeleoparden-Ranger

Bekanntlich engagiert sich der NABU für den Schutz der stark gefährdeten Schneeleoparden. Im Deutschlandfunk gab es dazu eine spannende Reportage aus Kirgisien. Dabei konnte man bisweilen den Eindruck gewinnen, dass das Jagdrecht in diesem – überwiegend muslimischen – Land an der Grenze zu China strenger gehandhabt wird als in Deutschland. Nachzulesen ist der Beitrag hier . Man kann ihn aber auch in der DLF-Audiothek nachhören, und zwar unter diesem Link.

NABU und Volksbank bastelten mit Kindern

Über 20 Kinder im Grundschulalter schraubten und nagelten in der Volksbank Voerde einen ganzen Nachmittag lang Nistkästen für Vögel, Fledermäuse und Insekten zusammen, welche als Bausätze von der NABU-Ortsgruppe Voerde für die Kids vorbereitet worden waren. Bei dieser Herbst-Aktion der Volksbank lieferten die NABU-Mitglieder natürlich kleine Hilfestellungen für die eifrigen Bastler und steuerten auch ein Geschicklichkeitsspiel sowie „Fühlkästen“ bei, in denen Herbstliches ertastet werden konnte. Als Dank für unser Engagement konnten wir 250 Euro als Spende der Bank entgegen nehmen.

Kunden ohne Plastiktüten: 1000 Euro für den NABU

Jeder Bundesbürger verwendet pro Jahr rund 75 Plastiktüten. Aus Protest gegen diese Verschwendung und Umweltbelastung – allein in der Nordsee landen jährlich 10.000 Tonnen Kunststoff – hatte die Marien-Apotheke in Voerde eine Super-Idee: Der NABU konnte in der Apotheke Informationen zu diesem Thema auslegen und die  Kunden wurden gefragt, ob sie beim Einkauf auf die Plastiktüte verzichten können. Waren sie damit einverstanden, wanderten die eingesparten 10 Cent in eine Spendenkasse. Nach vier Monaten erhielt die NABU-Ortsgruppe Voerde einen Scheck über 1.000 Euro! Wir bedankten uns bei der Inhaberin der Marien-Apotheke Claudia Hecker, sowie der Filialleiterin, Frau Mouharram, mit zwei Meisen-Nistkästen.

AKTIONEN

Immer noch: GiroCent für Krötenprojekt

Das Vorhaben „Krötenfangzaun Littard“ der NABU-Ortsgruppe Moers/Neukirchen-Vluyn ist unter den sechs Projekten, die mit der Aktion „GiroCents“ der Sparkasse am Niederrhein  gefördert werden. Als Sparkassen-Kunde kann man an jedem Monatsende maximal 99 Cent vom Girokonto spenden. Die Beträge werden sechs Monate lang gesammelt und danach an die Projekte ausgeschüttet. Jeder Spender kann bestimmen, wohin das Geld fließen soll, und zwar per Online-Abstimmung. Mehr dazu im Internet: Unter www.sparkasse-am-niederrhein.de/girocents diese  Webseite der Sparkasse direkt aufrufen. Unter „Anmeldung“ den Spenden-Code eingeben und dann bitte bis einschließlich Februar 2017 den roten Button für das NABU-Projekt anklicken.

Schneidige Helfer gesucht

Die Xantener NABU-Ortsgruppe sucht weiterhin Helfer für die Kopfbaumpflege. Die Schneidetermine stehen auf der Homepage http://www.nabu-xanten.de/. Helferinnen und Helfer können kostenlos Kaminholz für den Eigenbedarf mitnehmen, überschüssiges Holz geben wir kostengünstig ab. Interessenten wenden sich an Carsten Fröhlich, Tel. 02804/8264.

TERMINE

Moers: Foto-Reise in die Provence

Die Vorträge des NABU Moers/Neukirchen-Vluyn finden immer am 2. Mittwoch im Monat um 19.30 Uhr im Nachbarschaftshaus des SCI in Moers, Annastraße 29a, statt. Der Eintritt ist selbstverständlich frei. Am 9.11.2016  heißt es „Südostfrankreich für Kultur- und Naturfreunde“ - ein Dia-Vortrag von Tim Hartmann. Die Provence und das Languedoc bieten malerische Ortschaften und sehenswerte  Kulturdenkmäler. Naturfreunde finden hier herrliche Landschaften mit Hochplateaus, eine überreiche Flora und Fauna. Auch die Ornithologen kommen im Rhonedelta und der Camargue voll auf ihre Kosten. Infos: Tim Hartmann Tel. 02845/ 27313

Die aktuellen Termine der Biologischen Station Weselim November mit mehreren Wanderungen zu den Rastplätzen der nordischen Wildgänse, von denen bereits viele Tausende am Niederrhein eingetroffen sind - finden Sie hier.

TREFFEN DER NABU-ORTSGRUPPEN

Alpen: Jeden ersten Dienstag im Monat um 19:30 Uhr in der Gaststätte Burgschänke, Burgstraße 32-34, Alpen. Kontakt: Christian Chwallek, Tel. 02802 - 80427 bzw. christian.chwallek@web.de

Dinslaken: Jeden 2. Montag im Monat, 19:30 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus Bruch in der Wilhelminenstraße 1, Dinslaken. Infos: Wilfried Zehner, Tel. 02064-34447 bzw. w.zehner@web.de

Hamminkeln: Jeden zweiten Donnerstag im Monat, 20:00 Uhr im Gasthaus Götz, Diersfordter Straße 17, Hamminkeln. Das jeweils in der Quartalsmitte liegende Treffen (also im Februar, Mai, August und November) findet in Dingden statt: Gasthaus Arping, Neustraße 1, Hamminkeln-Dingden. Kontakt: Matthias Bussen, Tel. 02852 - 968963 bzw. E-Mail bussen@NABU-Wesel.org

Kamp-Lintfort: Projekte und Treffen auf Anfrage bei Otto Sartorius, Telefon 0 28 42 - 71 93 58, E.Mail: fam.sartorius@t-online.de

Moers, Neukirchen-Vluyn: Jeden Dienstag von März bis Oktober zwischen 15 und 17 Uhr im Naturschutzzentrum Tersteegenstraße Ecke Lintforter Straße in Neukirchen-Vluyn. Mehr auf http://www.nabu-moers-neukirchen-vluyn.de bzw. bei Franz Reuter, Tel. 02845 - 949660, E-Mail: f.reuter.vluyn@t-online.de

Rheinberg: Projekte und Treffen auf Anfrage bei Sylvia Oelinger, Telefon 02844 - 27 25, E-Mail: sylvia.oelinger@t-online.de

Voerde: Im Dorfgemeinschaftshaus Götterswickerham, Dammstraße 50 a in Voerde jeden 1. Mittwoch um 19:30 Uhr. Kontakt: Günther Kalisch, Tel. 02855 - 7784. Weitere Infos: www.nabu-voerde.de

Xanten: Jeden ersten Dienstag im Monat um 19:30 Uhr im Naturforum Bislicher Insel, Bislicher Insel 11, Xanten. Kontakt: Carsten Fröhlich, Tel. 02804 - 8264 bzw. sc-froehlich@t-online.de. Mehr Infos auf www.NABU-Xanten.de

IMPRESSUM

Naturschutzbund Deutschland (NABU), Kreisgruppe Wesel e.V. , Freybergweg 9, 46483 Wesel, Telefon: 02 81 - 164 77 87, Homepage: www.NABU-Wesel.de, E-Mail: Info@NABU-Wesel.de, Vorsitzender: Peter Malzbender, V.i.S.d.P.: Rainer Rehbein

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