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  • NABU kritisiert agrarindustrielle Tierhaltung

     

    Vor dem Hintergrund des Skandals um dioxinhaltige Futtermittel fordert der NABU ein Sonderprogramm zur Förderung einer regionalisierten Futtermittelerzeugung und zur Flächenbindung der Tierhaltung.

     

    Es braucht konkrete Maßnahmen, um die Tierhaltungs- und Futtermittelbranche verbraucher- und umweltfreundlicher zu gestalten. Auch wenn es bisher im Kreis Wesel keinen Verdachtsfall gab, so bleiben Massentierhaltung und Intensiv-Landwirtschaft aus Naturschutzsicht problematisch. Weitaus besser für Natur, Verbraucher und letztendlich auch für unsere Landwirte am Niederrhein ist die regionale Erzeugung - am besten von Bio-Produkten.

     

    Die Produktion muss transparenter, die Kontrolle schärfer werden. Schließlich rückt Ostern immer näher und damit auch die allseitige große Nachfrage nach wohl schmeckenden und gesundheitlich unbedenklichen Eiern.

     

    Für den NABU ist nur das Ei mit der Null zu empfehlen - der Erzeugercode, der auf jedes Ei gestempelt sein muss, muss mit der Ziffer Null beginnen. Nur diese Eier sind ökologisch unbedenklich produziert und schließlich schmecken sie am besten.

     

    Mit einem Smartphone lässt sich der Code gleich im Laden einscannen und man bekommt sämtliche Infos über die Erzeugung dieser Eier sofort auf das Handy geliefert. Spätestens daheim kann man man sich beim Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz informieren.

     

    Bei Campact kann man an einer Internet-Kampagne teilnehmen und eine digitale Postkarte an Ministerin Aigner senden.

     

    Weitere Informationen zu diesem und anderen landwirtschaftlichen Themen aus Naturschutzsicht gibt es beim NABU Bundesverband.

     

     

     

    Filmtipp: Good Food – Bad Food

    Anleitung für eine bessere Landwirtschaft
    - ab 17. Januar im Kino!

    Was haben französische Mikrobiologen, die Wanderarbeiter Brasiliens, Vandana Shivas experimentelle Bauernhöfe und die weltgrößte Bioplantage in der Ukraine gemeinsam? Alle verfolgen ein gemeinsames Ziel: die Verbesserung der Bodenqualität und die Wiederherstellung der Saatenvielfalt. 

    Der Dokumentarfilm „Good Food – Bad Food“ der französischen Regisseurin Coline Serreau zeigt Menschen, die dagegen kämpfen, dass unsere Böden durch chemische Dünger und Pestizide vergiftet werden. Und die sich dagegen wehren, dass nur wenige skrupellose Konzerne weltweit das Saatgutangebot kontrollieren und die Bauern erpressen. 

    Zum Kinostart gibt es bundesweit Sondervorführungen mit Publikumsdiskussionen. 

     



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