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  • Die Hauswinkelspinne - das klassische Ekeltier

    Eine Spinne, die auf Ausdauer und Sparsamkeit setzt

    Die Hauswinkelspinne gehört zum klassischen Ekeltier, da sie groß, dunkelbraun und dicht behaart ist. Der eigentliche Körper ist aber nur etwa 2 Zentimeter groß, sonst besteht diese Spinne fast nur aus Beinen. Ursprünglich stammt dieses Tier aus Habitaten (Lebensräumen), die einen höhlenartigen Charakter aufweisen (Astlöcher, Felswände etc.). In menschlichen Siedlungen ist die Spinne vor allem in Kellerräumen oder Garagen ein häufiger Gast. Ihre trichterförmigen Netze baut sie entweder in Ecken (Hauswinkel), oder hinter Gegenstände, die an der Wand anliegen. Gejagt werden vor allem Asseln und kleine Insekten. Die Spinne sitzt dabei im Trichter und legt das Vorderbeinpaar auf das äußere Fanggewebe. Dieses klebt nicht, sondern ist so gewoben, das darüber laufende Insekten behindert werden. Die Spinne kann dann herauslaufen und das Opfer ohne Mühen überwältigen.

    Im Gegensatz zu den Radnetzspinnen, die ihre Netze regelmäßig auffressen, baut die Hauswinkelspinne ihr Netz an einem Standort nur einmal und bessert es nach Beschädigungen aus. Dadurch werden die Netze immer dichter gesponnen und erhalten auf Dauer eine helle Farbe. Ist der Fangplatz für den Beuteerwerb günstig, kann die Spinne über längere Zeit dort bleiben, was sich in der Regel auch in der Ausdehnung des Netzes widerspiegelt. Die Hauswinkelspinne kann etwa vier Jahre alt werden.

    Häufiger Bewohner unserer Häuser ist neben der Hauswinkelspinne auch die Zitterspinne. Vergleicht man beide Tiere, erscheint die Zitterspinne mit ihren dünnen grazilen Beinen und kleinen Körper als die schwächere Spinne. Dennoch ist gerade sie es, die in Kellerschächten oder im Keller der Hauswinkelspinne nachstellt. Sie pirscht sich an das Opfer an und bewirft sie mit Fäden. Ist das Opfer in seinen Bewegungen gehemmt, wird es von der Zitterspinne in Rotation versetzt und dabei eingesponnen, bis dann der tödliche Biss angesetzt wird.

    Dieser Beitrag basiert auf Informationen von Martin Kreuels

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