NABU Kreisgruppe Wesel

nicht-barrierefreie Darstellung * Suche

Sie befinden sich hier: Startseite > Natur erleben > Schutzgebiete / Berichte > 

Hauptmenü

  • Eine Ebene nach oben
  • Die Mommbach-Niederung
  • Diersfordter Gatter
  • Radtour um Xanten
  • Rheinberger Hasenfeld
  • Kleinstflächen in der Landschaft
  • Säume - Leben an Grenzen
  • Hecken
  • Hecken-Erlebnistouren
  • Eisvogel erfolgreich angesiedelt
  • Der Boden lebt
  • Kopfbäume prägen Landschaft
  • Rheinaue Walsum
  • Der Schatz der Bönninghardt


  • Radtouren um Xanten

     

    Rheinfähre – Bislich – Rees – Vynen – Lüttingen – Xanten (Wegstrecke: 45 km)

    Eine Radtour bietet abwechslungsreiche Einblicke in die vielfältige Landschaft . Die NABU-Kreisgruppe Wesel möchte dem interessierten Radfahrer an dieser Stelle zwei Touren entlang des Niederrheins anbieten.

    Eine dieser Niederrheintouren führt über den Rhein bei Xanten und lädt bis Rees zu einer erholsamen Fahrt abseits von stark befahrenen Strecken ein. Es bieten sich zudem reichlich idyllische Plätze und ruhige Gaststätten zum Verweilen.

     

    Nach dem Übersetzen von Xanten mit der Fahrrad-Rheinfähre nach Wesel-Bislich (Bitte Fahrplan untenstehend beachten!), bleibt man zunächst aus auf dem Deichweg (Markierung R ½). Der Weg führt im Verlauf durch Overkamp Richtung Haffen, immer in Rheindeichnähe bis zur Einfahrt nach Rees. Dort vor der Stadt laden ruhige Sitzbänke zum beschaulichen Verweilen ein. Die Rheinfähre von Rees nach Reeserschanz ermöglicht ein direktes Übersetzen auf die andere Rheinseite, ansonsten geht’s über die Rheinbrücke zum Deichweg (Radweg 1) bei Obermörmter.

     

    Auf der Folgestrecke bis Vynen hat man einen sehr schönen Überblick über die Rheinaue Richtung Osten. Auf der anderen Seite erstrecken sich alte Bauernhöfe mit Streuobstwiesen. In Vynen (am „Gatt“) angekommen, bietet sich die typisch niederrheinische „Woj“ zur Vogelbeobachtung vom Deich aus an. Auf der Deichstraße geht es weiter bis zu den Wardter Seen, bei denen bei Bedarf eine Pause und ein Restaurantbesuch eingelegt werden kann. Empfohlen wird auch eine Rast direkt im Dorf Wardt, das noch weitgehend von Obstwiesen umrahmt ist und Ruhe ausstrahlt.

     

    Über den Radweg R1 / R11, vorbei am Ostufer der Seen (Nord- und Südsee) und am Archäologischen Park Xanten (APX) gelangt der Fahrer zur Kriemhildmühle. Hier kann der Besucher auch am Wochenende Vollkornleckereien aus eigener Produktion genießen. Von der Stadt Xanten aus überquert man wieder die B 57 in Richtung Beek und gelangt nach einem kurzem Stück wieder zur Anlegestelle der Rheinfähre. Sofern noch Zeit bleibt, kann die direkt angrenzende Auenlandschaft der Bislicher Insel erkundet werden. Aufmerksame Beobachter finden hier noch Relikte einer der letzten Stromauen am Niederrhein mit ihrer typischen Tier- und Pflanzenwelt.

     

    Xanten / Bhf oder APX – Mörmter – Marienbaum – Üdemerbruch – (Sonsbeck) – Xanten
    (Wegstrecken: ca. 30 km - ohne Sonsbeck, sonst ca. 50 km)

    Eine Radtour zum Kloster Mörmter, über Marienbaum und Labbeck bietet dem Niederrheinliebhaber so manchen verträumten Blickwinkel, sei es eine alte Katstelle, weidenumsäumte Leygräben, alte Obstwiesen und von der Villa Reichswald aus einen imposanten Blick über den unteren Niederrhein.

     

    Vom Archäologischen Park Xanten oder vom Bahnhof aus biegt man am Klever Tor in die Siegfriedstraße ein und von hier aus weiter in die Trajanstraße. Nach einem kurzen Stück folgt man rechts dem Orwatersweg. Von hier aus hat man zur rechten Seite einen Überblick über die römischen Thermen. Nach der Überquerung der alten Bahnstrecke biegt der Radwanderer nach ca. 2 km auf der Ecke „Regel“ nach links in den Piepers-weg. In diesem Terrain befinden sich alte Obstwiesen mit seltenen Obst-sorten sowie beschauliche Biotope, die vom NABU gepflegt werden. Man überquert auf einem Schotterweg die „Bollendonksley“ mit alten Weidenreihen und folgt dann der Straße zum Kloster Mörmter. Hier findet man nach etwa 2 km versteckt die evangelische Kirche in „Düsterfeld“ und nach der Bahntrassenüber-querung fährt man an „Hus Balken“ / B 57 Richtung Marienbaum. In der Dorfmitte folgt man der Üdemerstraße un d im weiteren Verlauf den Hinweisen zum Naturlehrpfad. Hinter der Waldgrenze fährt man nach links etwa 3 km parallel zum Wald und gelangt schließlich zur Gaststätte „Haus Nachtigall“. Wer hier noch keine Pause benötigt, kann nach ca. 1 km links auf einem engen Waldweg sehr beschaulich durch den Wald zur „Villa Reichswald“ gelangen. Dort hat man einen weiten Blick über Labbeck und Xanten, bei schönem Wetter auch bis Wesel. Anschließend folgt man der Reichswaldstraße (nach ca. 0,5 km Abbiegung nach links Richtung Xanten durch Ursel zurück = Abkürzung).

     

    Die längere Tour führt geradeaus über die Kreuzung nach Uedem durch den Tüschenwald. Gleich nach dem Waldende lädt der Aussichtsturm am Balberg zu einer Rast ein. Gestärkt führt der Weg nach rasanter Abfahrt durch den romantischen Hohlweg „Dassendahl“ über Sonsbeck zur Hammerbrucher Straße. Nach etwa 2,5 km folgt man links dem Radweg Richtung Labbeck, biegt aber vor der „Furth“ (Sonsbecker Straße) wieder rechts ab zur „Hees“. Dort gegenüber folgt man dem Waldweg immer an der linken Waldseite und kommt zur einladenden Gaststätte „Am Röschen“ vor Xanten. Von da findet man leicht zum Ausgangspunkt zurück.

     

    Weitere Tipps für die Umgebung:

    Dieser Beitrag basiert auf einem Artikel von Siegfried Pieper, erschienen im Naturspiegel, Heft 54

    Zusätzliche Informationen anfordern... Zusätzliche Informationen anfordern...


    Seitenanfang | Sitemap | News-Archiv | Newsletter-Archiv | Impressum | Kontakt | E-Mail
    © 2019 NABU Kreisgruppe Wesel