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    Zwei kleine Eulenkinder unterschiedlicher Art, beide gut sieben Wochen alt, sind von besorgten Bürgern im Kreis Wesel aufgegriffen und zur NABU Geschäftsstelle nach Wesel gebracht worden.


    Die junge Waldohreule musste wegen einer komplizierten Beinverletzung von Menschenhand betreut werden. Frau Dr. Sehr aus Flüren hat den Vogel fachmännisch geschient.

    Damit die kleine Eule wieder zugreifen kann, erhofft man sich, über eine Physiotherapie mit intensiver Fußmassage eine Heilung zu erreichen.


    Der Steinkauz hatte ein ganz anderes Schicksal. Seine Elternvögel waren ums Leben gekommen.

     

    Beide Jungeulen waren aber noch darauf angewiesen, von Hand gefüttert zu werden. NABU-Kreisvorsitzender, Peter Malzbender, hat dies nun 14 Tage lang gemacht. Zweimal in der Nacht mussten die beiden Schreihälse versorgt werden.


    Ganz ungewöhnlich ist, dass diese beiden Vögel ein Herz und eine Seele sind und sich ganz eng aneinander schmiegen. Normalerweise würde die größere Waldohreule den kleinen Steinkauz zur Beute machen.

    Jetzt kommen beide Vögel in eine große Voliere in der NABU-Auffangstation für verletzte Greifvögel und Eulen in der Schillkaserne Wesel-Blumenkamp.

     

    In vier bis sechs Wochen können sie dann hoffentlich wieder in die Freiheit entlassen werden.

     

    Die engagierte Bundesfreiwilligendienstleistende beim NABU, Melissa Kiwitt, wird unterstützend bis zur Freilassung der Jungeulen tatkräftig zur Seite stehen.

     

    Melissa Kiwitt mit den jungen Pflegekindern Steinkauz (links) und Waldohreule (rechts)

    Foto: Peter Malzbender

     

    Melissa Kiwitt


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