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  • Faszination Herbst in der NABU-Naturarena am 1. Oktober 2023
  • RhineCleanup in Dinslaken/Voerde
  • Absturz beim Klimaschutz in Wesel?
  • Tag der offenen NABU-Naturarena am 3. September 2023
  • Greifvogelstation in Wesel braucht Unterstützung
  • Biber ungerechtfertigt ins Kreuzfeuer gerückt
  • Tag der offenen NABU-Naturarena am 6. August 2023
  • Tag der offenen NABU-Naturarena am 2. Juli 2023
  • Deutsche Postcode Lotterie fördert die Rettung von Wildtieren im Kreis Wesel
  • Rettung der Wildtiere im Kreis Wesel gefördert
  • Tag der offenen NABU-Naturarena am 4. Juni 2023
  • Exklusiver Sonderöffnungstag der NABU-Naturarena am 24. Mai 2023
  • Saisonstart in der NABU-Naturarena am 07. Mai 2023
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  • Sandra Swart hilft Tieren auf die Sprünge
  • Neubau der NABU-Greifvogelstation braucht dringend Hilfe
  • NABU-Naturtelefon
  • Stunde der Wintervögel 2023


  • Absturz beim Klimaschutz in Wesel?

    Die „Großen Flugtage“ in Wesel sind mit Sicherheit ein beliebtes Spektakel für viele Menschen. Allerdings gab es bei der Veranstaltung am vergangenen Wochenende auch „Höhepunkte“, die vollkommen unzeitgemäß sind. Wie kann es in Zeiten des Klimawandels noch zu Veranstaltungen mit motorisierten Kunstfliegern kommen? Der Spritverbrauch, die Feinstaubbelastung sowie der Lärmpegel dieser Boliden sind über alle Maßen umweltschädlich. Die anderen Darbietungen bei den Flugtagen waren mehr oder weniger vertretbar. Der NABU möchte die Flugtage nicht grundsätzlich in Frage stellen. Doch: Wieder einmal hat die Stadt Wesel den Umwelt- und Klimaschutz mit Füßen getreten.
     
    Warum haben sich nicht im Vorfeld die Fraktionsspitzen der einzelnen Parteien gegen diese Umweltsauerei ausgesprochen? Wieso wurde hier das Klimamanagement der Stadt Wesel nicht tätig?
     
    Die Klimabilanz der Stadt Wesel ist nach wie vor negativ. Bestes Beispiel ist DeltaPort & Co., deren versiegelte Flächen bezüglich der ökologischen Systemleistung auch in 30 Jahren nicht ausgeglichen sein können. Ein paar Bäumchen in die Erde bringen und  Hecken pflanzen sind absolut nicht ausreichend. Das ist bestenfalls Makulatur.
    In NRW werden nach wie vor ca. 10 Hektar Land versiegelt. Auch die Stadt Wesel ist fleißig mit dabei. Es ist dringend erforderlich, dass jeder Quadratmeter Land, der durch menschliche Aktivitäten weiter versiegelt wird, sich unbedingt einer wirklichen ökologisch bilanzierten Ausgleichsmaßname stellen muss. Und zwar eine, die eine sofortige Wirkung hat. So dürfen auch alle Maßnahmen, die einen behördlichen Segen benötigen, grundsätzlich nur noch unter der Prämisse des Klimaschutzes erteilt werden. Alle Entscheidungsträger müssen endlich begreifen, dass die Klimakatastrophe auch vor der eigenen Haustüre keinen Halt macht.
     
    Peter Malzbender
     

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