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  • Naturerleben im Ballungsraum

    Naturlehrpfad am Schwafheimer Meer

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    Dank der Förderung durch die Nordrhein-Westfälische Stiftung für Umwelt und Entwicklung konnte das Projekt des NABU-Naturlehrpfades „Naturerleben im Ballungsraum“ am Schwafheimer Meer in Moers verwirklicht werden. Wichtigstes Element des Naturlehrpfades sind eine Reihe von Informationstafeln, die den Ort sowie dort vorherrschende besondere Tier- und Pflanzenwelt erläutern. Die Aufstellung der Informationstafeln an diesem Ort konnte im April 2005 abgeschlossen werden und wurden am 26. April 2005 der Presse vorgestellt.

    Die Tafeln hat der sci:moers im Auftrag des NABU angefertigt und vor Ort aufgestellt.
    Tim Hartmann vom NABU ist glücklich. Denn nach der Aufstellung der insgesamt einundzwanzig Sationen des neuen NABU-Naturlehrpfades am Schwafheimer Meer durch Jürgen Neumann und sein Team vom Betriebshof des sci:moers ist das große Naturschutzgebiet greifbarer geworden. Schon in den Siebziger Jahren begann sich der Naturliebhaber und NABU-Aktivist, Tim Hartmann, für die Flora und Fauna sowie die geologischen Besonderheiten des Lebensraumes Hochflutrinne Schwafheimer Meer/Aubruchkanal zu interessieren.

    „Als der Rhein noch seinen natürlichen Lauf nahm, sammelte sich nach Hochwasserständen das weit ins Land gestiegene Wasser beim Abfließen in Hochflutrinnen, durch die es in den Rhein zurücklief. Die meiste Zeit des Jahres stand auch durch den hohen Grundwasserspiegel Wasser in diesen Rinnen“, erläutert Umwelt-Aktivist Hartmann. „Seit jeher lebt in solchen Hochflutrinnen wie dem Schwafheimer Meer eine sehr reiche Artenvielfalt, darunter auch seltene Pflanzen und Tieren, die einen optimal an ihre Bedürfnisse angepassten natürlichen Lebensraum vorfinden.“

    Spätestens seit das 1978 gemeinsam mit der LINEG vor dem Trockenfall gerettete
    Gebiet 1992 unter Naturschutz gestellt wurde, war bei der NABU-Kreisgruppe Wesel deshalb klar: Ein Lehrpfad nach dem Motto „Naturerleben im Ballungsraum“ würde für den Lebensraum an dieser Hochflutrinne großen Sinn machen.

    So begann die Entwicklungsgeschichte des Pfades, den Tim Hartmann aufwendig
    konzipiert hat und dessen Aufbau von LINEG tatkräftig und finanziell unterstützt  wird. Mit der n Präsentation der fertiggestellten Tafeln und Stationen findet sie ihren
    letzten Höhepunkt vor der für den Herbst geplanten Eröffnung. Dann wird der Besucher auch die Möglichkeit haben von einer Beobachtungskanzel aus das Gebiet  zu überblicken.

    Hannelie Steinhoff, Vorstandsvorsitzende der NABU Kreisgruppe Wesel, äußerte sich
    erfreut über den Fortschritt hinsichtlich der aus ihrer Sicht für große und
    kleine Menschen sehr wichtigen Aufklärung über die Zusammenhänge in
    der Natur. „Gerade in Ballungsräumen setzen wir damit Zeichen, die viele
    zum Nachdenken anregen werden“, sagte sie.

    Jörg Marx vom sci:moers unterstrich, dass seine Organisation mit der Abwicklung des Auftrags erneut die Vielfältigkeit ihrer Leistungspalette unter Beweis stelle, der für den Träger meist sozialer Maßnahmen ein wichtiges Standbein im Wirtschaftsleben sei. „Umso schöner, wenn der Zweck  wie in diesem Fall – ein so lobenswerter ist“, schloss Marx.

    Anreise:

    Von Moers-Stadtmite aus über die Filderstraße an der Eishalle vorbei in Richtung Holderberg/Kapellen. Kurz nach der Eishalle dem Straßenverlauf unter der Autobahnbrücke folgend. Nach der Brücke an der zweiten Möglichkeit links auf eine kleinere Landstraße abbiegen und bei der nächsten Gelegenheit wiederum rechts abbiegen: Sie sind am Ziel (Schwafheimer Weg)!

     

    Der Beitrag basiert auf einer Pressemitteilung von Sascha Sielaff, SCI Moers vom 25.04.2005

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