NABU Kreisverband Wesel

nicht-barrierefreie Darstellung * Suche

Sie befinden sich hier: Startseite > Tiere & Pflanzen > Vögel und Vogelbeobachtung > 

Hauptmenü

  • Eine Ebene nach oben
  • Steinkauz
  • Brandgans
  • Eisvogel
  • Flussseeschwalbe
  • Mäusebussard
  • Mauersegler
  • Rauchschwalbe
  • Rebhuhn
  • Rotkehlchen
  • Schleiereule
  • Schwarzspecht
  • Turmfalke
  • Wacholderdrossel
  • Zaunkönig
  • Steppenkiebitz Erstnachweis am NdRh.
  • Jetzt Nisthilfen aufhängen!
  • Vogelbeobachtung / Birdwatching
  • "Stunde der Gartenvögel"
  • Vogelführer für iPhone und iPod
  • Waldkäuze
  • Schwalbenfreundliches Haus
  • Feldvögel sind bedroht
  • Störche sind wieder da ...
  • Gänsesäger in Hünxe
  • Störche am Niederrhein
  • Rothalsgans im Rheinvorland bei Bislich
  • Wo sind die Vögel?
  • Kiebitz
  • Niederrhein - kein Wintermärchen
  • Der Uhu ist wieder heimisch
  • Ergebnis Stunde der Gartenvögel 2018
  • Wildgänse
  • Hitzewelle schrumpft Storchennachwuchs
  • Waldkäuze ausgewildert
  • Wanderfalkenschutz
  • Vogelkunde aktuell


  • Stunde der Gartenvögel 2018

    Vogelzahlen leicht rückläufig

    Stunde der Gartenvögel: Sperling auf Platz eins

    Fast 57.000 Teilnehmer haben bei der Stunde der Gartenvögel teilgenommen und über 1.2 Millionen Vögel gemeldet. Der Haussperling bleibt mit 4,9 erfassten Individuen pro Meldung häufigster Gartenvogel, gefolgt von Amsel, Kohlmeise, Star und Feldsperling.

     

    Häufigster Gartenvogel Deutschlands: Der Haussperling - Foto: Ralf Hausmann

    Häufigster Gartenvogel Deutschlands: Der Haussperling - Foto: Ralf Hausmann

     

    05. Juni 2018 - Der NABU und sein bayerischer Partner LBV freuen sich über eine gute Beteiligung bei der 14. Stunde der Gartenvögel, die von Vatertag bis Muttertag, vom 10. bis 13. Mai, stattfand. Fast 57.000 Teilnehmer haben aus mehr aks 37.000 Gärten Beobachtungen gemeldet. Der Haussperling bleibt mit 4,9 erfassten Individuen pro Meldung häufigster Gartenvogel, gefolgt von Amsel, Kohlmeise, Star und Feldsperling.

    „Die gute Beteiligung zeigt, dass viele Menschen ein großes Interesse an der Natur haben und bereit sind, sich für den Erhalt der Artenvielfalt zu engagieren“, sagt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. „Das lässt auch darauf hoffen, dass immer mehr Hobbygärtner darauf achten, ihren Garten besonders vogel- und naturfreundlich gestalten.“

    Insgesamt wurden bei der Stunde der Gartenvögel 33,8 Vögel pro Garten gesichtet. Damit liegt das Endergebnis 3,1 Prozent unter dem langjährigen Durchschnitt von 34,9 Vögeln pro Garten. „Sieben der 15 häufigsten Gartenvogelarten weisen in diesem Jahr den niedrigsten jemals pro Garten gemessenen Wert auf. Nur vier Arten wurden in den üblichen Mengen gesichtet“, sagt Miller.

    Leicht positive Nachrichten gibt es vom Vogel des Jahres 2018, dem Star. „Er wurde mit im Schnitt 2,1 Vögeln pro Garten gemeldet“, so Miller. „Das ist nur leicht unter dem Durchschnitt von 2,35 Staren, der seit 2006 gemessen wurde. Vor Beginn der Stunde der Gartenvögel, insbesondere zwischen 2002 und 2006 hatte der Star deutschlandweit dramatisch um über ein Drittel abgenommen. Seitdem hält sich der Bestand fast stabil, von den Beständen, die es bis zur Jahrtausendwende gab, sind die Stare jedoch weit entfernt.“


    Rückläufiges Zahlen - Woran liegt's?

    Wer Insekten mag, hat es zunehmend schwer. - Foto: NABU/Rita Priemer

    Wer Insekten mag, hat es zunehmend schwer. - Foto: NABU/Rita Priemer

     

    Bei Amsel und Grünfink haben sich die vermutlich krankheitsbedingten Rückgänge fortgesetzt. Die Amsel leidet unter dem Usutu-Virus. Bereits im vergangenen Jahr konnten NABU-Experten gemeinsam mit dem Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin nachweisen, dass der Rückgang der Amsel vor allem im Verbreitungsgebiet des Virus stattfindet. Beim Grünfink zeigen sich seit 2013 deutliche Rückgänge im Bestand, die vermutlich auf das Grünfinkensterben aufgrund von Trichomonaden-Infektionen zurückzuführen sind.

    Besonders Arten, die ausschließlich Insekten fressen oder zumindest ihre Jungen mit Insekten füttern, wie Meisen, wurden in diesem Jahr deutlich weniger gezählt. „Das passt zum generellen Trend der besonders starken Abnahme insektenfressender Vogelarten und muss weiter beobachtet werden“, so Miller. „Wer diesen Vögeln helfen will, sollte seinen Garten naturnah mit heimischen Büschen und Bäumen bepflanzen.“ Wie es um die Nahrung vieler Vögel, die Insekten, in Deutschland bestellt ist, darum geht es bei der neuen Citizen-Science-Aktion Insektensommer, dessen erste Phase noch bis 10. Juni läuft. Miller: „Wem das Schicksal unserer Gartenvögel am Herzen liegt, der sollte auch bei unserer Insektenzählung mitmachen.“

     

     

    NABU Kreis Wesel Top 10

     

    In Kreis Wesel wurden in 256 Gärten insgesamt 7492 Vögel gezählt. 389 Vogelfreunde haben hierfür die Augen offen gehalten. Dies sind unsere Spitzenreiter:

     

     

    Rang     Vogelart Anzahl
    1 Bild: HaussperlingHaussperling 949
    2 Bild: KohlmeiseKohlmeise 699
    3 Bild: AmselAmsel 690
    4 Bild: BlaumeiseBlaumeise 580
    5 Bild: RingeltaubeRingeltaube 440
    6 Bild: ElsterElster 400
    7 Bild: DohleDohle 364
    8 Bild: BuchfinkBuchfink 348
    9 Bild: RotkehlchenRotkehlchen 302
    10 Bild: GrünfinkGrünfink 293

     

     

     

    Für weitere Einblicke in den Stand der Situation unserer Vögel in anderen Regionen Deutschlands klicken Sie hier.

     



    Seitenanfang | Sitemap | News-Archiv | Newsletter-Archiv | Impressum | Kontakt | E-Mail
    © 2024 NABU Kreisverband Wesel