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  • NABU warnt: Tödliche Gefahr durch Kunststoffbänder
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  • NABU-Kindergruppen & NAJU in Voerde-Möllen: Gemeinsam gegen die Plastikflut!

    Schon am 12. September 2019 starteten die NABU-Kindergruppen aus Dinslaken und Voerde eine RhineCleanup-Aktion zusammen mit der NAJU-Trashbuster-Aktion in Voerde-Möllen.

     

     

     Das Teufelszeug: Plastikröhrchen von Wattestäbchen, die in unseren Flüssen tötliche

     Wirkung haben können.

     Foto: Peter Malzbender

     

    Initiatorin war NABU-Biologin Petra Sperlbaum, die sich auch sehr erfreut zeigte, dass neben ihren Kindergruppen auch Jugendliche und Erwachsene zum Müllsammeln am Rhein gekommen waren. Immerhin waren 40 Leute vor Ort. Beachtliche 20 große blaue Säcke voller gestrandeten Wohlstandsmüll konnten die Naturschützer innerhalb von 2 Stunden dort sammeln.

     

     

     Unfassbar: Was die Menschen einfach über den Rhein entsorgen.

     Foto: Peter Malzbender

     
    Nach der Sammelaktion wurden die Säcke vom NABU-Gruppenleiter aus Dinslaken, Edmund Rodzinski, mit einer Kofferhandwaage gewogen: 157,5 kg wurden registriert. Und das auf nur 2 Teilstücken im Rheinuferbereich an der Rotbachmündung, die gerade mal auf jeweils einhundert Meter beackert wurden. Eines der übelsten Utensilien, die dort immer wieder anfallen, sind die dünnen Plastikröhrchen von Wattestäbchen. Mit Filigrangefühl wurden allein bei der Aktion Tausende aus dem Schwemmgut rausgefischt.

     

     

     Päuschen muss sein: Es war für alles gesorgt.

     Foto: Peter Malzbender

     
    Dazu erklärte Petra Sperlbaum den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen woher das Dilemma kommt: Gedankenlos würden immer noch die Wattestäbchen einfach ins Klo geworfen und abgezogen. Mit der Konsequenz, dass die Klärwasseranlagen in unserer Region nicht in der Lage sind, diese feinen Plastikteile dann abzufischen. Aber gerade diese Plastikstäbchen werden nach relativ wenigen Jahren schon brüchig und dann leicht von fischfressenden Vogelarten beim Futtererwerb mit heruntergeschluckt. Dies sei nicht selten tödlich. Zudem würde viel Plastikmüll über den Rhein in die Nordsee gespült. Das sich daraus entwickelte Mikroplastik kann dann später wieder beim Fischverzehr auf unseren Tellern landen.

     

     

     Auf geht's: Die NABU-Aktiven waren beherzt dabei.

     Foto: Peter Malzbender

     
    Die NABU-Aktiven der Müllsammelaktion lassen sich trotz dieser endlosen Sisyphusarbeit nicht davon abbringen, auch durch auffällige Aktionen auf das Problem der Wegwerfgesellschaft hinzuweisen.

     

     

     Voller Einsatz am Rhein bei Voerde-Möllen.

     Foto: Peter Malzbender

     
    Biologin Petra Sperlbaum: „Wir werden weiter unsere Finger in die Wunden legen, weil wir alle endlich wieder lernen müssen, behutsam mit der Natur umzugehen.“

     

     

     

     Geschafft: Die traurige Ausbeute der fleißigen NABU-Helfer.

     Foto: Peter Malzbender

     

     

     

    Artikel von: Peter Malzbender, September 2019


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